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Lara, 10.10.2018

‚Endorphine & Panorama im Überfluss!‘

Endorphine & Panorama im Überfluss!

Reisejournalistin LARA über die einzigartigen Eindrücke bei der Herbstwanderung mit Seniorchef LUIS.

Der atemberaubende Herbst im Meraner Land hat mich in den Outdoor-Bann gezogen: So habe ich kurzerhand den Sprung von der Stadt aufs Land gewagt – Weg vom Alltag, hin zur Natur. An einem Ort wo ich alles kann und nichts muss. Wo ich die Freiheit finde, die mir vorschwebt. Zwischen rot und gelb, Natur und Bergen – um alles an goldenem Herbstfeeling einzufangen, was irgendwie geht!

So richtig geborgen wollte ich mich wieder mal fühlen – DER MESNERWIRT war eindeutig meine erste Wahl.

Schon als ich dort ankam, stand an der Rezeption eine geführte Wanderung aufgeschlagen: Wandern zur Mittager Hütte. Wanderfidel wie ich war, habe ich mich auch gleich angemeldet und nun stehe ich hier, mit anderen Gästen – wir trinken noch einen schnellen Espresso an der Bar, den uns Wanderführer und Seniorchef Luis höchstpersönlich macht. Kaffeefarben sind auch schon die Wälder rundum. Aber auch rot und gelb zieht es an den Fenstern des Hotelshuttles vorbei. Und nach fünfzehn Minuten sind wir an der Talstation Falzeben.

Ich schließe mich Reto und Sibylle, einem sehr aktiv wirkendem Paar aus der Schweiz an.
Wir schunkeln in einer Gondel gemütlich den Berg hoch, zur Bergstation von Meran 2000.
Oben angekommen, erwartet uns der Ifinger in seiner beeindruckenden Pracht, hinter der nächsten Kurve taucht der Hirzer auf, und die herbstliche Landschaft breitet sich vor uns auf, wie ein warmer, gepolsterter Teppich: Endorphine und Panorama im Überfluss!


Die STEINERNEN MANDLEN: geheimnisvoller Kraft. Platz

Sie stehen überall und eigentlich nie allein. Mitten auf dem Weg, auf anderen Steinen, auf Baumstümpfen – kleine und große Türme aus Steinen. So surreal, still und geheimnisvoll, dass ich mir die schweigsamen Bergbewohner fast vorstellen kann, wie sie die Steine zusammentragen und im gemeinsamen Ritual ein Türmchen um’s nächste aufbauen.

Die Bergwiesen sind schon lehmfarben, nur hie und da flackert noch ein grünes Grasstück auf oder ein Blümchen. Über ihnen ziehen die Dohlen ihre Kreise. Schwebend, schnackend und majestätisch. Luis zeigt in alle Richtungen. In der Ferne sehen wir das Latemargebirge, während ich die Sonne auf der Nase prickeln spüre und mir selbst zu meinem Glück gratuliere.


Auch Sibylle und mir huscht ein Lächeln übers Gesicht, das zu einem breiten Grinsen wird, als Luis am Missensteiner Joch eine kleine Flasche Grappa-Elixier zur Zwischenstärkung hervorkramt.
Oben angekommen, an der Kesselberger Hütte, ist unser Ziel noch nicht erreicht, und wir wandern hurtig weiter. Bis plötzlich der stets gut gelaunte Herr Meentemair hinter uns stehenbleibt, seinen Fuß hebt und recht verdattert feststellt, dass ihm die Sohle abhandengekommen ist.

Zeig her deine Füße, zeig her deine Schuh …
Na - wo ist sie denn geblieben, die Sohle? Weit kann sie ja nicht sein! Claudia, dynamisch wie sie ist, läuft zur letzten Raststation, die zum Glück erst 200 Meter entfernt ist und winkt triumphierend auf. Mit der Sohle in der Hand kommt sie zurück – doch was nun?

Alle schauen auf Luis, welcher braunes Paketklebeband in seinem Rucksack findet. Damit ist der Schuh im Handumdrehen wieder betriebsbereit, und wir ziehen sehr angeheitert weiter zur Mittager Hütte, wo die Hüttennudeln die schöne Runde krönen.
Inzwischen ist ein kühler Wind aufgezogen und ein galanter Hüttenkellner legt mir eine rote Decke um die Schultern, während Sibylle mir wieder zuzwinkert. So ein gemeinsames Wanderabenteuer verbindet die Herzen…

Heimwärts durch den Wald, begegnen wir noch einigen Stoanernen Mandlen oder vielleicht auch Frauelen, die unbeschwert dort sitzen, während unsere Füße sich über einen verflochtenen Wurzelteppich tasten und die Schuhsohle von Jakob wieder zu flattern beginnt. 


So ein bisschen wie die Sohle, fühle auch ich mich: luftig, leicht, flackernden Herzens, unbeschwert, bereichert. Natur geht zu Gemüte. Und neue Bekanntschaften auch.

Vielen Dank, lieber Luis für das außergewöhnliche Erlebnis!





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Die großzügigen Zimmer, der entspannende Wellnessbereich, das leckere Essen und nicht zuletzt das zuvorkommende Team des familiär geführten Hauses, machen es zu meinem Urlaubsparadies.
- Stefanie (46-50) auf HolidayCheck